Das Netzwerk Nukleares Gedächtnis (NeNuG) ist ein unabhängiges Netzwerk, das von engagierten Personen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft im Herbst 2017 gegründet wurde.


Zurzeit läuft eine Vorlesungsreihe an der FU Berlin im Offenen Hörsaal – Interdisziplinäre Ringvorlesungen für die breite Öffentlichkeit. Die 13 Veranstaltungen widmen sich dem Thema

Der Atomkonflikt in Deutschland – bis in alle Ewigkeit?

Veranstalter ist das Forschungszentrum für Umweltpolitik (FFU)  in Kooperation mit dem BMWi-Projekt SOTEC-radio und dem Netzwerk Nukleares Gedächtnis (NeNuG).  Die Reihe läuft bis zum 10.07.2019 jeweils mittwochs von 17:00 bis 19:00 Uhr.
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Ein Aufruf

Sie wissen von wichtigen Dokumenten aus der Anti-Atombewegung, die einen zuverlässigen Aufbewahrungsort suchen. Sie kennen Quellensammlungen, die bisher kaum bekannt sind. Sie möchten wissen, wie Sie Ihre eigene politische Arbeit, die Sie bisher nur auf ihrem Rechner abgelegt haben, gut archivieren und anderen zugänglich machen können? Sprechen Sie uns an. Wir unterstützen Sie dabei, ein gutes Archiv zu finden.

Die kritische Beschäftigung mit Atomenergie und Atompolitik fußt auch auf einer guten Überlieferung von historischen Quellen des Protests gegen Atom. Die Dokumente aus der politischen Arbeit von Aktivist*innen und Initiativen sind meistens nicht in öffentlichen Archiven zu finden. Oft werden sie privat und unter ungünstigen Bedingungen aufbewahrt. Fast immer sind sie für eine öffentliche Nutzung nicht zugänglich.

NeNuG möchte mit dazu beitragen, dass sich dies ändert, damit heutige Aktivist*innen und Forscher*innen auf eine gute Überlieferung des Protests gegen Atom zurückgreifen können.

Kontakt:
Ulrike Donat (NeNuG) kontakt@ulrike-donat.de
Dr. Jürgen Bacia, Archiv für alternatives Schrifttum/Duisburg, Email: afas-archiv@t-online, Telefon: 0203/93554300