Ringvorlesung zum Atomkonflikt in Berlin

“Der Atomkonflikt in Deutschland – bis in alle Ewigkeit?” ist der Titel einer Ringvorlesung an der FU Berlin, in der verschiedene Themen der Vergangenheit und aktuelle Probleme der Konflikte um die Nutzung der Kernenergie angesprochen werden.

So werden neben einer allgemeinen und aktuellen Einführung Themen angesprochen wie die industriepolitische Geschichte der nuklearen Utopie, Erfolge und Misserfolge der Anti-Atom-Bewegung oder auch die Wissenschaft im Atomkonflikt – in der Vergangenheit und Zukunft.

Die Veranstaltung findet jeweils Mittwochs an der FU Berlin statt. Weitere Informationen gibt es dazu hier.

Bei der Ringvorlesung handelt es sich um eine Veranstaltung des Forschungszentrums für Umweltpolitik (FFU) der Freien Universität Berlin in Kooperation mit dem BMWi-Projekt SOTEC-radio und dem Netzwerk für Nukleares Gedächtnis (NeNuG).

Netzwerktreffen am 2. + 3. November (verschoben)

Das Netzwerktreffen wurde auf den 2. + 3. November verschoben, Ort bleibt die FU Berlin.

Vorläufige Tagesordnung:

1. Aktuelles seit dem letzten Treffen
2. Archivgruppe – Bericht und Perspektive
3. Wissenschaftlergruppe – Bericht und Perspektive
4.  Themenpool
5. Finanzen und Finanzierungsmöglichkeiten
6. “Lebendige” Literaturliste
7. Internet und Außendarstellung
8. Mitglieder- und Unterstützerkartei

Als Gast laden wir Nepomuk von Rohnstock ein, damit er von seinen “Erzählsalons”  berichtet, in denen Geschichte(n), z.B. zur Ortshistorie, von Teilnehmenden gesammelt werden (www.rohnstock-biografien.de/erzaehlsalon/).

Außerdem werden abends einen Film vom Gorlebentreck (1979)zeigen “Die Herren machen das selber, dass ihnen der arme Mann feyndt wird”.

Die Kosten für Unterbringung und Fahrten können auf Anfrage übernommen werden. Die Zimmer können wieder selbst gebucht werden im Harnackhaus (http://www.harnackhaus-berlin.mpg.de/) unter der Mailadresse: info@harnackhaus-berlin.mpg.de (die Kosten müssen ausgelegt werden und die Zimmer rechtzeitig storniert, falls etwas dazwischen kommt).

Um eine Anmeldung wird gebeten bei
Daniel [Punkt] Haefner [ätt] FU-Berlin [Punkt] de.

Erstes Netzwerktreffen am 27. und 28. April 2018

Das Treffen des Netzwerkes Nukleares Gedächtnis (NeNuG) am 27. und 28. April 2018 an der FU Berlin befasste sich im Wesentlichen mit der Ausrichtung des Netzwerkes in Bezug auf Ziele, mögliche Formate für Veranstaltungen und Projekte sowie mit der Selbstorganisation.

Wichtigste Ergebnisse des Treffens waren die Einrichtung eines Koordinationskreises (Asta von Oppen, Ulrike Donat, Ulrich Smeddinck), der Entwurf eines Mandates für NeNuG, sowie die Sammlung von Themenvorschlägen für die Evangelischen Akademien Deutschlands (EAD), mit denen eine Kooperation angestrebt wird. Das nächste Netzwerktreffen wird am 19./20. Oktober an der FU Berlin stattfinden.

Zum Treffen gibt es hier einen Artikel von Julian Dickel: “Wer schreibt die Geschichte des Atomkonflikts? Das Netzwerk »Nukleares Gedächtnis« will über Atomnutzung aufklären und Bewegungswissen sammeln”

Stiftung Zukunftserbe unterstützt NeNuG

Die Stiftung Zukunftserbe unterstützt des Netzwerk Nukleares Gedächtnis. Finanziert werden sollen zunächst vier Workshops und Treffen des Netzwerkes und perspektivisch das Erstellen eines größeren Forschungsantrags.

Weitere Informationen gibt es hier: http://www.zukunftserbe.de/unsere-projekte/energiewende-ausstieg-aus-der-kernenergie/nenug-netzwerk-nukleares-gedaechtnis/

NeNuG gegründet

„Aufarbeitung der Vergangenheit“ – Auseinandersetzungen um die Nutzung der Kernenergie und insbesondere den Umgang mit hochradioaktiven Abfällen lautete der Titel einer Tagung am Forschungszentrum für Umweltpolitik, an derem Ende das Netzwerk Nukleares Gedächtnis (NeNuG), gegründet wurde.

Gründungsmitglieder von NeNuG / Foto: Juliane Dickel

Auf der Tagung am 27. und 28.10.2017 wurden mit relevanten Akteuren die Themenfelder und Formen der inhaltlichen Auseinandersetzung identifiziert und diskutiert, die zu einer „Vergangenheitsbewältigung“ beitragen könnten.

Hier das Programm der Tagung.